Via Alpina

Wir hätten es wohl auch umsonst gemacht. Rückblickend muss ich mir tatsächlich das Lachen verkneifen, wenn ich daran denke, dass wir für all das auch noch bezahlt wurden. Mit all dem meine ich die Wanderung entlang der Via Alpina. Wir wanderten, fotografierten, filmten, texteten, kredenzten lokalen Köstlichkeiten und verdienten damit auch noch unsere Brötchen. Schweiz Tourismus schickte uns im Sommer 2018 auf die 390 Kilometer lange Via Alpina und damit einmal quer durch die Schweiz. Wir waren sechs Studenten und durften damit, unter nicht immer so angenehmen Bedingungen, Theorie in Praxis verwandeln.

Zumindest kann ich meinen Enkeln jetzt erzählen, dass ich es getan habe. Ich habe einmal in meinem Leben mein Hobby zum Beruf gemacht. Einmal hat einfach alles gepasst. Keine Kompromisse, nur die Natur unser Equipment und wir.

Alle Bilder auf dieser Seite, mit Ausnahme der beiden Videos, habe ich fotografiert.

Der Rest des Teams, show them some love:
Jana Figliuolo, Ann Ziegler, Cecile Kühn, Matteo Senn und Fabian Engeler

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Aus mehreren Stunden Filmmaterial, immerhin waren wir 30 Tage lang unterwegs, entstand am Ende dieser kurze Film. Die Eindrücke wurden eng zusammengepackt, damit der fernwehgeplagte Stadtbewohner, die erlösende Dosis auch in der Kaffeepause konsumieren kann. Um den Betrachter mit (fast) allen Sinnen mitzureissen, wurde auch auf das Sound Design grossen Wert gelegt. Schliesse deine Augen und versuche alle Klangnuancen herauszuhören.

Wenn Wandern und Fotografieren bereits anstrengend ist, wird es durch zusätzliches Filmen nicht gerade leichter. Vielleicht lässt es der Film bereits erahnen: unsere Rucksäcke haben das empfohlene Höchstgewicht um ein paar Gramm überschritten.

Scheinbar gefiel Schweiz Tourismus unsere Arbeit und wir wurden an den Schweizer Ferientag in Luzern eingeladen. Zwei aus dem Team hielten eine Breakout-Session zum Thema Wandern und Produzieren, während der Rest den Event filmisch festhielt.

Die Tage waren vollgepackt mit Workshops, Vorträgen, Kulinarik-Touren und Kursen. Irgendwie haben wir es geschafft, einen Film zu drehen, am Programm teilzunehmen nicht zu verhungern und am Ende auch noch drei oder vier Stunden zu schlafen.

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Und bis heute tauchen unsere Inhalte immer wieder auf. Sei dies auf den Bildschirmen am Flughafen, wo internationale Gäste mit der Schweizer Bergwelt gluschtig gemacht werden, im Mammut Alpine School Magazin oder auf der Titelseite des Bergwelten Magazins.

Einige meiner Favoriten: